Klassenfahrt der 3. Klassen 2015 nach Wolfsberg


Am 11. Mai 2015 starteten über 70 Schüler- und Schülerinnen der 3. Klassen mit ihren Klassenlehrerrinnen Frau Zangs (3a), Frau Middelhauve-Fier (3b) und Frau Poßberg (3c) zur Jugendtagungsstätte Wolfsberg in Kranenburg.

 

Gut gelaunt, aufgeregt und vielleicht auch mit ein wenig flauem Gefühl im Magen bestiegen die Kinder die beiden Busse um nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt in der Jugendtagungsstätte anzukommen. Dort angekommen wurden alle von der Leiterin in Empfang genommen und die Kinder auf die Zimmer verteilt.

 

Die Zimmer wurden schnell in Beschlag genommen, die mitgebrachte Kleidung „verstaut“, die Betten bezogen (mit Teamwork geht alles einfacher) und das Gelände erkundet.

 

Dann stand auch schon das erste Mittagessen in einem leider sehr kleinen Essraum an. Zwei Klassen, alle aufgeregt, der Geräuschpegel war ohrenbetäubend. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch, alle wurden satt, aber bei Mama schmeckt es eindeutig besser.

 

Nach dem Abräumen der Tische durfte der großzügige Spielplatz erobert werden.

 

Am Nachmittag stand bei sommerlichen Temperaturen die Wanderung zu den Sieben Quellen an, vorbei an Koppeln in das Naturschutzgebiet Reichswald. Während der Wanderung wurde eine zünftige Zapfenschlacht veranstaltet.

 

Die Quellen selbst waren nicht so toll (eher Matschtümpel als strahlende Waldseen und Bäche), aber der Waldlehrpfad hat den Kindern viel Spaß gemacht.

 

Nach kurzer Rast auf dem Nachbau einer Köhlerhütte ging es wieder zurück zur Jugendtagungsstätte. Bis zum Abendessen konnte wieder nach Herzenslust gespielt und getobt werden.

 

Bei Einbruch der Dunkelheit (dunkel war es erst bei der Wiederkehr in die Jugendtagungsstätte) ging es dann zur Nachtwanderung wieder in den tiefen Wald, entlang der Hügelgräber aus längst vergangenen Tagen. Da alle drei Klassen zusammen gingen, musste sich niemand wirklich gruseln.

 

Anschließend ging es in die Betten, viele Kinder haben freiwillig geduscht (damit es in den Zimmern nicht so stinkt!). Um 22:00 Uhr war dann weitgehend Ruhe eingekehrt.

 

Nach dem Frühstück stand am zweiten Tag schon um 9:00 h eine Führung durch den NABU – „Auf den Spuren der Eichhörnchen“- auf dem Programm. Unter sachkundiger Führung gab es viele Infos über das Leben der Eichhörnchen. Mit Hilfe von Spielen wurde das Wissen interessant vermittelt.

 

Unter anderem mussten die Kinder einen Kobel errichten, Nüsse verstecken und wiederfinden. Nicht alle Eichhörnchen haben ihre Nüsse wiedergefunden. Nach gut zweieinhalb Stunden ging es zurück. Da blieb nur noch wenig Zeit bis zum Mittagessen.

 

Frau Middelhauve-Fier nutzte die kleine Pause zur Entspannung, um für das Mittagessen gerüstet zu sein.

 

Denn viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht. Bereits um 14:00 Uhr ging es zum Klettern in den Wald der Jugendtagungsstätte.

 

Unter Anleitung von Christian lernten die Kinder, sich an einem Seil hochzuarbeiten. Die Mädchen waren die ersten. Aber schnell haben sie den Dreh raus und kletterten rasch nach oben.

Ziemlich hoch in der Luft versuchten sich alle zu erinnern, was Christian erklärt hatte, wie es wieder nach unten ging. Nochmals erklärt, war auch diese Schwierigkeit schnell überwunden.

 

Obwohl sich anfangs einige Kinder dieses nicht zutrauten, haben alle Kinder die Kletterübung mehrmals erfolgreich absolviert. Für alle ein großer Spaß.

 

Anstelle des Abendessens wurde ein Grillabend veranstaltet, mit Würstchen, Salaten, Rohkost und Brötchen. Auf zwei Grills wurde erfolgreich gegen den Hunger der Kinder nach dem anstrengenden Tag gegrillt. Auf dem Gelände der Jugendtagungsstätte wurden Tisch, Bänke und ein Buffet aufgebaut. Überall konnten die Kinder sitzen und essen.

 

Anschließend konnte noch ein wenig auf dem Freigelände gespielt werden, Tischtennis, auf dem Spielplatz, Fangen und vieles mehr.

 

Am frühen Abend ging es in die Unterkunft, aber an Schlaf war noch nicht zu denken. Dafür gefiel es den Kindern zu gut. In den Zimmern, auf dem Flur und dem Aufenthaltsraum wurde noch einige Zeit fröhlich gespielt, bevor es erschöpft in die Betten ging. In der zweiten Nacht kommt der Schlaf immer schneller.

 

Auch die schönste Klassenfahrt geht einmal zu Ende, nach dem Frühstück wurden die Zimmer aufgeräumt, die Sachen zusammengepackt, denn die Busse fuhren pünktlich ab.

 

An der Schule warteten schon die Eltern und konnten ihre erschöpften aber glücklichen Kinder in Empfang nehmen.

 

Ganz besonders möchten sich alle Kinder bei den Müttern und Vätern bedanken, die uns auf dieser Fahrt begleitet haben. Sie haben mit uns die Betten bezogen, wenn wir uns im Bettzeug verheddert hatten, uns bei Heimweh und kleinen Wehwehchen getröstet, uns beim Klettern ermutigt, Würstchen gegrillt, mit uns Tischtennis und Fußball gespielt, getobt und jede Menge Quatsch gemacht und und und und ...............und waren unseren Lehrerinnen eine große Hilfe !!!

 

Die 3b sagt ein besonderes Dankeschön an Jonas und seinen Papa (der noch nicht mal vor den Olchis zurückschreckte), die der Klasse die Arbeit abgenommen haben einen Aufsatz über die Klassenfahrt zu schreiben. Dazu hatten wir schließlich auch gar keine Zeit, denn direkt im Anschluss an die Klassenfahrt begann die supertolle Zirkuswoche.

 

Also vielen lieben Dank !


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