Schuleingangsphase



Die neue Schuleingangsphase


Zentrales Ziel der neuen Schuleingangsphase ist, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzunehmen und sie dem Grad ihrer Schulfähigkeit entsprechend zu fördern. Heute wird Schulfähigkeit als eine gemeinsame Aufgabe verstanden an der Eltern, Erzieher und Pädagogen durchgängig von der vorschulischen Erziehung bis in die Grundschule hinein mitwirken. Nicht das Kind entwickelt sich bis zur Schulfähigkeit, sondern die Schulfähigkeit des Kindes muss entwickelt werden.

 

Für die Neugestaltung der Schuleingangsphase gilt für jede Grundschule in Nordrheinwestfalen aus dem Schulrechtsänderungsgesetz der

 Artikel 6, § 2 vom 08. Juli 2003 :

 


§ 2 Dauer und Gliederung

 

(1) Der Bildungsgang in der Grundschule dauert in der Regel vier Jahre.

 

(2) Die Klassen 1 und 2 werden als Schuleingangsphase geführt, in der die Schülerinnen und Schüler in der Regel jahrgangsübergreifend in Gruppen unterrichtet werden. Eine Schule kann mit Zustimmung der Schulkonferenz eine andere Organisationsform wählen, die die individuelle Förderung ebenso ermöglicht. Die Schuleingangsphase dauert in der Regel zwei Jahre. Sie kann auch in einem Jahr oder in drei Jahren durchlaufen werden. Die Höchstverweildauer in der Schuleingangsphase ist auf drei Jahre begrenzt. Der Besuch des dritten Jahres wird nicht auf die Dauer der Schulpflicht angerechnet.

 

(3) Die Klassen 3 und 4 sind aufsteigend gegliedert. Sie können mit Zustimmung der Schulkonferenz auf der Grundlage eines pädagogischen Konzeptes mit der Schuleingangsphase verbunden und jahrgangsübergreifend geführt werden. § 16 a Abs. 4 Satz 1 SchOG bleibt unberührt.“


An unserer Schule beginnen wir die neue Schuleingangsphase mit dem jahrgangsbezogenen Unterricht, unter Einbezug der Dipl.-Sozialpädagogin. Wir stellen durch unsere pädagogische Arbeit sicher, dass die individuelle Förderung aller Kinder möglich ist. Dem Lernen im jahrgangsbezogenen Unterricht und dem zu Grunde liegenden Konzept hat die Schulkonferenz zugestimmt.

 

Gemeinsame Unterrichtssituationen in den Jahrgangsklassen werden so gestaltet, dass die Mitarbeit auf unterschiedlichem Niveau möglich ist. An den Klassenunterricht schließen sich auch Phasen selbstständigen Lernens mit differenzierten Anforderungen an, denen sich die Kinder auch nach eigener Einschätzung zuordnen. Neben den vielfältigen Formen der Differenzierung und Individualisierung kommen in Teilbereichen auch Elemente des jahrgangsübergreifenden Unterrichts zum Einsatz .

 


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